Schloß Klingenstein
Deine Auszeit

Familien-Urnenstätte

 

Es tut sich was an der Grabstätte:

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Friedhofsordnung

•       Allgemeine Hinweise

Die Urnenstätte liegt auf dem Gelände der Leube-Stiftung Schloß Klingenstein und ist nicht öffentlich zugänglich.

Beisetzungstermine und Totengedenkfeiern sind mit der Schlossverwaltung frühestmöglich auf Basis des Belegungsplanes abzustimmen.

Während einer Beisetzung dürfen keine störenden Arbeiten oder Feiern in unmittelbarer Nähe ausgeführt werden.

Jeder hat sich an und in der Urnenstätte der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten. Den Anordnungen des Verwalters und des Stiftungsvorstandes ist Folge zu leisten.
Verunstaltungen, Beschädigungen und Verunreinigung der Urnenstätte sind nicht gestattet. Hierzu gehören auch jegliche nicht genehmigte Änderungen in Bezug auf die Gestaltung der Grabplatten.

Tieren ist der Zutritt untersagt.

•       Art der Grabstätten


Die Urnenstätte dient der Beisetzung von Aschen verstorbener Nachfahren von Gustav Ernst Leube und deren direkten Familienmitgliedern in Einzel- und Doppelgräbern. Die Beisetzung der Aschen hat in verrottbaren Urnen zu erfolgen.

•       Lageplan und Grabanordnung

Bei der baulichen Anlage handelt es sich um ein Kulturdenkmal besonderer Bedeutung. Die Anordnung der Grabstellen hat unter Einbindung und Zustimmung der Denkmalbehörde zu erfolgen, so dass das überplante Gelände sein Erscheinungsbild als Burgruine beibehält. Die Anordnung hat großzügig zu erfolgen und darf nicht den Charakter einer planmäßigen Friedhofsanlage erhalten.

Die Größe eines Einzelgrabes bemisst 60 x 60 cm bei einer Grabplattengröße von 50 x 50 cm.
Die Größe eines Doppelgrabes beträgt 60 x 80 cm bei einer Grabplattengröße von 50 x 70 cm.

» Die abschließende Anordnung der Urnengräber ist nach den vorbereitenden Bodenarbeiten mit der Denkmalbehörde abzustimmen

•       Gestaltung der einzelnen Gräber

Die einzelnen Grabstellen sollen einheitlich gestaltet werden, damit  hinweg ein einheitliches, gewachsenes Erscheinungsbild der Urnenstätte entsteht. Die Errichtung der Grabstellen im Rahmen der neuen Urnenstätte erfolgt daher durchgehend durch einen durch die Stiftung beauftragten Steinmetz.

Die Beschriftung der Grabplatten erfolgt nach dargestelltem Muster durch einen von der Stiftung beauftragten Steinmetz.

Es ist die Grabplattengestaltung eines Einzelgrabes dargestellt. (siehe Grabplatten oben) Neben einem individuell gestaltbaren, persönlichen Feld sind folgende Schriftzüge vorgesehen:
- Titel, Vorname(n), Nachname
- Beruf/Berufsbezeichnung (optional)
- Geburts- und Sterbedatum

»  Die Gestaltung der Grabplatten für Einzel- und Doppelgrab ist auszuarbeiten.

»  Vorgaben für individuellen Bereich

»  Schrifttyp der Grabplatten entsprechend der bestehenden Urnenstätte

•       Berechtigter Personenkreis

Die Urnenstätte dient der Beisetzung von Aschen verstorbener Nachfahren von Gustav Ernst Leube und deren direkten Familienmitgliedern.

•       Vergabe der Gräber

Die Berechtigung zur Beisetzung begründet kein Eigentum an der Grabstätte, sondern nur ein Benutzungsrecht während der festgesetzten Zeit. Ein Benutzungsrecht kann bereits zu Lebzeiten verliehen werden.

Die Verleihung der personenbezogenen Benutzungsrechte obliegt dem Beirat der Leube-Stiftung Schloß Klingenstein. Die Verleihung erfolgt für Nachfahren von Gustav Ernst Leube oder deren direkte Familienmitglieder nach folgenden Prämissen:

o   Stifter und deren Ehegatten

o   Mitarbeit am Erhalt der Familienstiftung in Beirat und Freundeskreis

o   Nachfahrengeneration von Gustav Ernst Leube

Die formale Verleihung der personenbezogenen Benutzungsrechte ist erst nach Begleichung des Kostenbeitrags gültig. Eine Übertragung der Benutzungsrechte an Dritte ist nicht gestattet.  

Eine Aberkennung erteilter Nutzungsrechte kann in besonderen und begründeten Fällen durch den Beirat der Leube-Stiftung Schloß Klingenstein erfolgen.

•       Liegezeiten

Die Ruhezeit der Aschen beträgt bei Einzel- und Doppelgräbern mindestens 15 Jahre. Eine Verlängerung des Nutzungsrechtes bei Einzelgräbern ist nicht möglich. Bei Doppelgräbern erlischt das Nutzungsrecht spätestens 15 Jahre nach Beisetzung der zweiten nutzungsberechtigten Person.

Umbettungen während der Liegezeit sind nur in Härtefällen erlaubt. Die Kosten der Umbettung sowie den Ersatz von evtl. auftretenden Schäden durch die Umbettung hat der Antragsteller, in der Regel der Verfügungsberechtigte, zu tragen.

Mit der Verleihung des Benutzungsrechtes ist der genannte Betrag gegenüber der Leube-Stiftung Schloß Klingenstein zur Bereitstellung des Urnengrabes zu begleichen, die übrigen Positionen sind spätestens mit Beantragung der Nutzung für Pflege und Erhalt der Familiengrabstätte zu entrichten.  

Eine Rückerstattung des Kostenbeitrags bei Nichtausübung des Benutzungsrechts kann nicht erfolgen.

Sämtliche Aufwendungen und Gebühren bis zur Einäscherung, der Transport der Urne zur Urnenstätte, die Einbringung der Urne ins Urnengrab und sonstige oben nicht angeführten Positionen sind nicht inbegriffen.

Die Gebührenordnung unterliegt einer regelmäßigen Überprüfung und wird zyklisch vom Beirat Leube-Stiftung Schloß Klingenstein bestätigt.

•       Friedhofsverwaltung

Die Leube-Stiftung Schloß Klingenstein beauftragt ein Bestattungsunternehmen seiner Wahl zur ordentlichen Friedhofsverwaltung. Aufgaben der Friedhofsverwaltung sind:
-  Führung des Friedhofs-/Bestattungsbuches
-  Öffnen und Schließen der Urnengräber

•       Hinweise für Bestattungen

Beisetzungen in der Urnenstätte sind vom Verfügungsberechtigten mit Unterstützung des von derLeube-Stiftung Schloß Klingenstein beauftragten Bestattungsunternehmens zu Lasten des Verfügungsberechtigten zu organisieren.

•       Grabpflege

Die Stiftung Schloß Klingenstein ist verpflichtet, die Urnenstätte in einem gepflegten Zustand zu halten. Die Pflege der Urnenstätte und der Gräber erfolgt bis auf weiteres im Rahmen der regelmäßigen Arbeitseinsätze des Freundeskreises Schloß Klingenstein. Die Ausgestaltung der Grabpflege unterliegt den Vorstellungen des Beirats der Stiftung Schloß Klingenstein. Eine individuelle Gestaltung der Gräber ist nicht gewollt und aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig.

•       Umgang mit den Urnen und Grabplatten nach der Liegezeit

Die Grabplatten der Urnengräber gehen mit der Installation in das Eigentum der Leube-Stiftung Schloß Klingenstein über. Der Umgang mit den Grabplatten nach der Liegezeit ist vom Beirat der Leube-Stiftung Schloß Klingenstein noch zu beschließen. Ein Verbleib der Grabplatten innerhalb der Urnenstätte ist zusammen mit der Denkmalbehörde anzustreben.

•       Haftung

Die Leube-Stiftung Schloß Klingenstein haftet nicht:

a) für Schäden, die durch höhere Gewalt (z.B. Sturm) entstehen

b) für Schäden, die durch den Bestimmungen der Friedhofsordnung widersprechende Benutzung der Friedhöfe, ihrer Anlagen und ihrer Einrichtungen durch dritte Personen oder durch Tiere entstehen

c) für Schäden, die durch Gedenkzeichen, Bepflanzungen (Baumwurzeln) und Grabausstattungen entstehen

d) für Schäden, die bei Senkungen von Grabdenkmälern entstehen.

Die Leube-Stiftung Schloß Klingenstein haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Der Leube-Stiftung Schloß Klingenstein obliegt keine besondere Obhuts- und Überwachungspflicht.

Die Leube-Stiftung Schloß Klingenstein haftet in keiner Weise für Beschädigungen, Zerstörungen, Verwechslungen, Verluste oder Diebstähle der in die Urnenstätte und Ruinenanlage von wem immer eingebrachten Gegenstände.

•       Schlussbestimmungen

Über ergänzende Regelungen und Änderungen, die in dieser Friedhofsordnung nicht geregelt sind, entscheidet der Beirat der Leube-Stiftung Schloss Klingenstein unter Berücksichtigung der geltenden Friedhofsordnung der Stadt Blaustein und den geltenden Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. 

Verfasser und Änderungsdienst: Beirat Leube-Stiftung Schloß Klingenstein

Stand: 12.01.2015